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Appartementhaus Herzogenrath

Dreigeschossiger Neubau

Leistungsphasen           1 – 9

BGF / BRI         1.905m²   /  5.630 m³

Planung 2015

Josefs-Gesellschaft GmbH

1. Preis 2015

Gutachterverfahren

 

Konzept – Eine neue Adresse in bester Nachbarschaft:

Das neue Wohnhaus der Josefs-Gesellschaft ist ein eigenständiges Gebäude mit einer klaren Adressbildung und zugleich Teil der Wohnanlage des Vinzenz-Heims in Herzogenrath. Wie selbstverständlich fügt sich das neue Wohnhaus in die umgebende Bebauung an der Maria-Montessori-Straße ein. Die Kontur des Baukörpers und die Nähe zum bestehenden Wilhelm-Rombach Haus erlauben eine Interaktion der beiden Häuser, ohne die Eigenständigkeit des Neubaus einzuschränken. Der offene, von außen zugängliche Versammlungsraum und der neue Hof zwischen den beiden Häusern treten in Dialog mit dem angrenzenden Wohngebiet und stellen einen zentralen Ort für kleine Versammlungen und Nachbarschaftsfeste dar. So wird das neue Wohnhaus zur einladenden Bühne für das Leben an der Maria-Montessori-Straße.

Städtebau:

Die städtebauliche Organisation des Wohngebiets an der Maria-Montessori-Straße und die Kontur des Baugrundstücks geben den Rahmen für die Neuplanung vor. Die Form des neuen Appartementgebäudes nimmt die Ausrichtung der südlich gelegenen Wohnbebauung und des östlich gelegenen Wilhelm-Rombach-Hauses auf und bildet gleichzeitig einen städtebaulichen Abschluss der Siedlung zur Forensberger Straße. Die westliche Ansicht des Neubaus leitet den Blick entlang der Maria-Montessori-Straße in Richtung Wohngebiet; so wird das neue Wohnhaus zum Auftakt des gesamten Quartiers. An der Ecke Forensberger Straße/Maria-Montessori-Straße befindet sich der deutlich erkennbare Haupteingang des neuen Appartementhauses. In diesem Bereich schafft die Gebäudeform einen Vorplatz mit 5 Parkplätzen für Hausbewohner und Gäste; das Gebäude öffnet sich zum Vorplatz. Der Blick vom Haupteingang durch den lichtdurchfluteten zentralen Treppenraum lässt den südlich des Hauses gelegenen Hof und die dahinterliegende Wohnbebauung erahnen. Der Hof – an dessen Seite sich weitere 5 Stellplätze befinden – orientiert sich sowohl zum Wilhelm-Rombach-Haus als auch zur neuen Wohnbebauung südlich des Neubaus und fördert damit das Zusammenspiel vielfältiger Nutzergruppen.

Interne Organisation:

Die klare interne Organisation lässt sich schon an der äußeren Struktur des Gebäudes ablesen. Die kompakte Gebäudeform erlaubt eine Minimierung von Verkehrsflächen. Im Gebäude bildet das zentrale Treppenhaus – vom nördlichen Haupteingang sowie vom südlichen Hof aus sichtbar – einen lichtdurchfluteten Raum mit vielfältigen Blickbeziehungen, der zum Verweilen und gegenseitigen Austausch einlädt. Diese hohe Qualität des Erschließungsraums setzt sich in den natürlich belichteten Wohnungsfluren fort. Es ergeben sich Blickbeziehungen mit dem Eingangs-Vorplatz sowie mit dem Nachbarschafts-Hof. Gleichzeitig erlauben die Wohnungsflure eine natürliche Belichtung der zum Flur orientierten Küchenräume der Appartements. Der Wechsel zwischen den an der Ost- und West-Fassade orientierten Wohn- und Schlafräumen erlaubt einerseits eine optimale Belichtung der Innenräume und andererseits eine adäquate Privatheit gegenüber den Nachbarwohnungen.