Bitte Drehen

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×

Vinzenzheim Aachen

Wohnhaus mit 11 Wohngruppen

Dreigeschossiger Neubau

Leistungsphasen       1 – 8

BGF / NGF / BRI      1.620 m² / 1.250 m² / 4.990 m³

Ausführung 2011 - 2013

Josefs-Gesellschaft GmbH

1. Preis 2011

Gutachterverfahren

6 Teilnehmer

Zum Merkzettel hinzufügen

Der vorhandene städtebauliche Rahmen ist der Maßstab für die Neuplanung. Die Fluchten der Adenauerallee und Kalverbenden werden aufgenommen und determinieren die Positionierung des Neubaues auf dem Grundstück. Die städtebauliche Eckausbildung der Westseite Kalverbenden wird bei dem Neubau aufgenommen und fasst räumlich den Hauseingang. Es wird eine zweigeschossige Bebauung vorgeschlagen, um die Nachbarschaft nicht zu dominieren. Zwei, durch eine Glasfuge verbundene Baukörper, sind gegeneinander verschoben und entwickeln somit ein maßstäbliches Gebäudevolumen, welches sich sehr gut in die Topographie integriert. An der Straßenkreuzung ergibt die Gebäudestellung einen gefassten Vorplatz, der sowohl den Haupteingang markiert, als auch insgesamt 6 Stellplätze aufnimmt. Auf der Nordseite findet sich der „interne“ Eingang, der eine Wegebeziehung bis hin zum Sinnesgarten entwickelt.

Die innere Organisation ist von außen ablesbar. Das in der Gebäudefuge befindliche Treppenhaus ist als Erlebnisraum ausgebildet und eröffnet komplexe räumliche Reize, die durch die Farbgebung unterstützt werden. Alle elf Wohneinheiten sind hier direkt angebunden. Unmittelbar hinter der Eingangstüre rücken ins Blickfeld: Treppe nach unten mit Wegeverbindung zum Sinnesgarten, Treppe nach oben, Aufzug und linke Hand der direkte Durchblick in den Gemeinschaftsraum. Die Orientierung ist extrem einfach. Alle Räume und Loggien der Wohnanlage sind von beiden Eingängen aus barrierefrei erschlossen.

Die Primärkonstruktion besteht aus einer Betonbodenplatte und Stahlbetondecken, die Tragwände sind aus KS Mauerwerk. Die Loggien sind thermisch getrennt. Die Gebäudehülle erhält ein WDVS mit sehr feinkörnigem Putz in heller Färbung, die Wandflächen der Loggien werden farbig hervorgehoben. Der Wärmedämmstandard soll dem Effizienzhaus 70 entsprechen, was u. a. durch eine Dreifachverglasung erreicht wird.

Das Konzept wurde gemeinsam mit Giacomo Garziano, Büro GG-Loop, entwickelt.