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Henri-Dunant-Straße Essen

Neubau eines Wohnquartiers mit 420 Wohneinheiten

Drei- bis fünfgeschossige Neubauten

BGF / BRI      37.900 m² / 113.600 m²

Planung 2016 - 2019

Gentes Essen Rüttenscheid | GmbH
Düsseldorf

1. Preis 2016

Städtebauliches Konkurrenzverfahren

5 eingeladene Teilnehmer

Neuinterpretation der Zeile
Die Bebauungsstruktur des Quartiers greift die südlich der Henri-Dunant-Straße gelegenen – ideal ost-westorientierten – Zeilenstrukturen in selbstverständlicher Weise auf . In Bezug auf die Freiräume werden diese Strukturen im neuen Quartier jedoch in gänzlich anderer Weise interpretiert: Je zwei Zeilen werden zu einem Cluster zusammengefasst, wodurch zwischen den Zeilen ein Wechsel von privaten Gartenräumen und halböffentlichen Wohnwegen entsteht.

Platzfolge
Im Westen – also dem Ankommenden zugewandt – öffnet sich ein Platz zur Henri-Dunant-Straße. Er bildet den Auftakt einer Platzfolge, die als wesentliches identitätsstiftendes Merkmal das Quartier durchzieht. An diesem städtische Auftaktplatz vermittelt eine Freitreppe zwischen öffentlichem und halböffentlichem Raum. Ein prägnant ausgeprägter Kopfbau markiert den Platz und leitet den Ankommenden ins Quartier. Auch die quartiersinternen Plätze werden als Stadtplätze baulich gefasst: Hier verdichten sich die Zeilenstrukturen durch verbreiterte Zeilenköpfe und verbindende eingeschossige Sockel. Nördliche Quartierskante Zum neuen Fuß- und Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse hin zeigt das Quartier gezielt ein Gesicht. Vier Punkthäuser strukturieren hier die Raumkante und markieren die Verbindungen zum Quartier, die mittels großzügiger Treppen- und Rampenanlagen realisiert werden. Ganz im Westen gelingt die Verbindung ohne große topographische Hürden, dementsprechend ist dort eine öffentliche Fuß- und Radwegeverbindung zwischen der ehemaligen Bahntrasse und der Henri-Dunant- Straße prädestiniert.

Höhenentwicklung
Die Baukörperhöhen des neuen Quartier reagieren sensibel auf ihre Umgebung. Die im Kern viergeschossige Bebauung mit Staffelgeschoss reduziert sich nach Westen, Osten und Süden auf drei Geschosse und vermittelt so zum angrenzenden Baubestand. Eine bewusste Ausnahme an der Henri-Dunant-Straße bildet der Kopfbau am Auftaktplatz, der hier einen bewussten städtebaulichen Akzent setzt. Entlang der nördlichen Grundstücksgrenze korrespondieren vier sechsgeschossige Punkthäuser mit den gegenüberliegenden 13-geschossigen Hochhäusern.

Erschließung
Abgesehen von Zufahrtsmöglichkeiten für Feuerwehr, Müllfahrzeuge und Umzüge bleibt das gesamte Quartier verkehrsfrei. Die Zufahrten zu den fünf Tiefgaragen erfolgen direkt an der Henri-Dunant-Straße bzw. am Besucherparkplatz im Osten. Öffentliche Stellplätze finden sich am o.g. Besucherparkplatz sowie den neuangelegten Querparkplätzen entlang der Henri-Dunant-Straße.