Bitte Drehen

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×

Finanzamtszentrum Aachen

Büro- und Verwaltungsgebäude für 1050 Mitarbeiter

Sechsgeschossiger  Neubau

Leistungsphasen      2 – 8

BGF / NGF / BRI     29.500 m² / 24.850 m² / 96.400 m³

Ausführung 2004 - 2005

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen

1. Preis 2003

internationaler Wettbewerb

vorgeschaltetes, europaweites VOF-Verfahren

Zum Merkzettel hinzufügen

Das Finanzamtszentrum Aachen nimmt mit seiner Lage gegenüber des Aachener Tivolis und dem Reitstadion des CHIO eine dominante Position an der Krefelder Straße ein. Es soll durch seine Gestalt und architektonische Ausformung Akzente setzen und gleichzeitig Impulsgeber sein für die weitere Entwicklung des Gebietes.
Die Straßenfassade definiert in ihrer Position die im Rahmenplan gewünschte Ausformung der Krefelder Straße. In seiner inneren Struktur unterteilt sich das Gebäude in acht Büroflügel, die durch die Magistrale funktional und architektonisch verbunden werden.

Büroflügel und Magistrale bilden insgesamt 6 Innenhöfe, die thematisch verschieden behandelt werden. Die beiden großen Höfe zur Straße sind durch eine Glas-Schallschutzfassade abgeschlossen. Durch die straffe Strukturierung der Fassade, insbesondere der Büroflügel, wird eine Homogenität erreicht, die einen Kontrapunkt zur heterogenen Struktur der umliegenden Bebauung setzt. Die Strenge der in Stahlbetonfertigteilen komplett vorfabrizierten Fassade in durchgefärbtem rotem Beton wird über die 6 oberirdischen Geschosse durch grün eingefärbte Glasschwerter vor den Fassadenstützen bewusst gebrochen. Die verschiedenen Ebenen der Fenster, der Glasschwerter und der Sichtbetonfassade geben der Fassade Tiefe und Plastizität.

Die innere Erschließung erfolgt über die beiden Haupteingänge, für die Besucher an der Krefelder Straße und für die Mitarbeiter auf der Gebäuderückseite. Beide Haupteingänge sind über die Magistrale im Erdgeschoss verbunden. Von hier aus erfolgt die vertikale Erschließung über die vier Haupterschließungskerne mit Treppenhaus und Aufzugsanlagen.

Über dem Eingansfoyer befindet sich der zentrale Sonderbereich mit den finanzamtsübergreifenden Funktionen der Schulungs- und Besprechungsräume, des großen Sitzungssaals, der Bibliothek sowie der Kantine.

Die Erscheinung des Gebäudes wird bestimmt durch den rot eingefärbten, gesandstrahlten Sichtbeton in Verbindung mit den Fensterbändern der Büroflügel sowie der große Pfosten-Riegel-Fassade der Magistrale zum Atrium hin. Die innere Gestaltung wird geprägt durch die farblich neutrale Zurückhaltung des Natursteinbodens im Erdgeschoss sowie der schwarzen Bodenbeläge in den Fluren der Büroetagen in Kontrast zu den teilweise farblich gestalteten Wänden.

Das helle Nadelholz der Lochfenster und Pfosten-Riegel-Fassade gibt den inneren Räumen Atmosphäre und Wärme.